Tipps zum Kauf einer Gesichtsbürste

Eine Bürste zum Reinigen des Gesichtes kauft man nicht jeden Tag. Deshalb ist es anzuraten, sich mit der Qualität zu beschäftigen und ein Exemplar zu kaufen, welches hohen Anforderungen gerecht wird.

Welche Qualitätsmerkmale sind zu berücksichtigen?

Zunächst geht es um die Entscheidung, ob es eine mechanische oder eine elektrische Gesichtsreinigungsbürste sein soll. Bei den Mechanischen spielt der Bürstenkopf eine große Rolle. Sind die Borsten aus Kunststoff hergestellt, sind die Bürsten zwar preiswerter, aber die Qualität lässt zu wünschen übrig, weil die Borsten für die Haut des Gesichtes eigentlich zu hart sind. Daraus folgen Hautreizungen.

Besser: Naturbürsten aus Holz, die mit Echthaarborsten bestückt sind. Diese sind weich und schonen die Haut. Auch nach längerem Benutzen sind diese Borsten weich und angenehm auf der Haut.

Bei den elektrischen Gesichtsbürsten sollten Sie auf alle Fälle darauf achten, dass sie das Qualitätssiegel CE tragen. Außerdem sollten möglichst viele Testberichte gelesen werden, denn diese geben Aufschluss über die Qualität und die Nutzungsdauer. Außerdem wichtig: welche und wie viele Bürstenaufsätze sind im Lieferumfang enthalten? Wie lange wird auf das Gerät Garantie gewährt? Für welchen Hauttyp ist dieses Modell geeignet und ist dieses für mich ideal? Außerdem sollte die Bürste verschiedene Geschwindigkeitsstufen haben und wasserfest sein. Sehr komfortabel auch: gibt die Bürste ein akustisches Signal ab, wenn die Hautpartie gewechselt werden soll, bzw. die Bürste auf eine andere Partie gewechselt werden muss. Kann die Bürste mit Akku betrieben werden?

Welche elektrische Bürste ist ideal?

Außerdem gibt es bei den elektrischen Bürsten verschiedene Modellvarianten, wie zum Beispiel: rotierende, oszillierende oder vibrierende Bürstenköpfe. Bei normaler oder nicht empfindlicher Haut sollte man zu rotierenden oder vibrierenden Bürstenköpfen greifen. Ist die Haut eher sensibel, ist die Ultraschallbürste mit oszillierendem Bürstenkopf besser geeignet. Denn die sanfte und schnelle Schwingung sorgt dafür, dass die Haut schonend bearbeitet wird. Den Aufsatz muss man – ähnlich einer Zahnbürste- wechseln. Empfohlen wird aller drei Monate. Idealerweise kann man beim Hersteller Bürstenköpfe nachkaufen.

Guten Elektrobürsten kosten ab ca. 60 Euro. Greift man zu einer Ultraschallbürste, sollte mit 80 bis 110 Euro gerechnet werden. Dabei sehen Sie schon einen Unterschied, der ins Gewicht fällt, denn mechanische Bürsten sind ab ca. 5 Euro erhältlich.

Zu welcher Bürste man greift, ist eine Frage des Budgets und der Vorliebe für die Hautpflege. Sowohl manuelle als auch elektrische Bürsten haben ihre Vorteile, und jeder Benutzer sollte probieren, womit der am besten zurechtkommt oder was seiner Haut am besten tut. Man kann bei der Kaufentscheidung lediglich beachten, welcher Hauttyp angegeben ist, und ob dies zu den eigenen Gegebenheiten passt. Im Zweifel, vor allem bei unklaren Hautkrankheiten, sollte man mit dem Dermatologen oder dem Kosmetiker sprechen, welche Bürsten er empfiehlt oder ob er prinzipiell vom Gebrauch abrät. Letztlich bleibt jedoch nur das Ausprobieren.