Die Unterschiede zwischen manuellen und elektrischen Gesichtsreinigungsbürsten

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Die Gesichtshaut wird meist nicht nur mit Wasser gereinigt, sondern es werden dazu spezielle kosmetische Produkte benutzt. Ein beliebtes Hilfsmittel zur Gesichtsreinigung sind hierbei die Gesichtsreinigungsbürsten. Bei den Gesichtsreinigungsbürsten wird in der Regel zwischen der manuellen und der elektrischen Gesichtsreinigungsbürste unterschieden.

Die manuellen Gesichtsreinigungsbürsten

Nur eine Gesichtsbürste ist in der Lage, Schmutz und Make-up Reste gründlich zu entfernen. Dabei kommen die manuellen Gesichtsreinigungsbürsten der normalen Gesichtsreinigung mit Wasser und Seife noch am nächsten. Zuerst werden Wasser und das passende Gesichtsreinigungsprodukt auf die Gesichtshaut aufgetragen, dann kommt die manuelle Reinigungsbürste zum Einsatz. Die Haut wird mit kreisenden, sanften Bewegungen der Bürste gereinigt. Zu großer Druck auf die Haut sollte dabei vermieden werden. Bei diesen Bürsten ist jedoch Übung unerlässlich, denn sie kommen ohne technische Unterstützung aus. Die Anwenderin benötigt dabei viel Aufmerksamkeit und Ausdauer. Wird zu starker Druck auf die Hautpartie ausgeübt, so kann die Haut gereizt werden. Bei zu geringem Druck stellt sich der gewünschte Erfolg wiederum kaum ein. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, haben diese Bürsten meist sehr weiche Borsten.

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Die elektrischen Gesichtsreinigungsbürsten

Diese Reinigungsbürsten haben den entscheidenden Vorteil, dass die Anwenderin keine Muskelkraft verwendet werden muss, um im gleichmäßigen Rhythmus die Haut zu bürsten. Dadurch wird das Gesicht gleichmäßig behandelt und verhindert, dass zu kleiner oder zu großer Druck auf eine Gesichtspartie ausgeübt wird. Elektrische Gesichtsreinigungsbürsten können sowohl batteriebetrieben, netzabhängig oder auch mit Akkus erworben werden. Dabei sind kabellose Geräte klar im Vorteil, denn es werden nicht ständig neue Batterien gebraucht und die Handhabung ist insgesamt sehr viel einfacher. Dazu bieten die modernen Geräte noch einige Hilfen wie einen Timer, der anzeigt, welches Hautareal wie lange zu reinigen ist oder einen Warnton, wenn zu viel Druck ausgeübt wird. In der Regel reinigen elektrische Reinigungsbürsten gründlicher als die manuelle Variante, da die gleichmäßigen Rotationen für eine gründliche Reinigung bei allen Hautpartien sorgen. Verschiedene Bürstenaufsätze mit unterschiedlicher Härte sorgen dafür, dass auch Anwender und Anwenderinnen mit empfindlicher Haut diese Geräte benutzen können. Weichere und härtere Bürstenaufsätze passen sich jeweils der sensiblen, fettigen, normalen oder trockenen Haut an. Benutzt werden dabei jeweils auch dem Hauttyp angepasste Pflegemittel, Cremes oder Seren.

Das Können von Gesichtsreinigungsbürsten

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Sichtbarer Erfolg bei richtiger Anwendung einer Gesichtsreinigungsbürste

Gerade Frauen wünschen sich sicher ein schönes Hautbild. Dafür gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Gesichtsreinigungsbürsten, welche die Gesichtshaut sichtbar rosiger und glatter aussehen lassen. Das Können der einzelnen Gesichtsreinigungsbürsten hängt von der Anwendung und der Anwenderin und deren Hauttyp ab. Eine Garantie, dass das Hautbild eine deutliche Hautverbesserung ermöglicht, gibt es nicht. Wichtig ist jedoch, dass die Bürsten nicht auf geschädigter oder blutender Haut angewendet werden, um eine Keimverteilung zu vermeiden. Die Anwendung darf zudem nicht mit zu viel Druck und zu häufig erfolgen. Die richtigen Pflegeprodukte des jeweiligen Hauttyps sind ebenfalls von entscheidender Wichtigkeit. Menschen, die mit Akne und Mitesser zu kämpfen haben, können von der Nutzung einer Gesichtsreinigungsbürste profitieren. Das Hautbild kann sich schon nach einigen Tagen regelmäßiger Anwendung deutlich verbessern.

Eine Gesichtsreinigungsbürste beseitigt Hautunreinheiten und reinigt die Poren

Oft wird behauptet, dass durch Gesichtsreinigungsbürsten Poren verkleinert werden. Dies ist jedoch bis jetzt nicht verwiesen. Was jedoch erwiesen ist, dass Gesichtsreinigungsbürsten die Poren deutlich besser reinigen können als normales Waschen mit Wasser und Seife. Schmutz, Make-up und Talk können damit erfolgreich entfernt werden und sorgen so für ein besseres Hautbild. Damit wirken die Poren optisch etwas kleiner. Vor allem alltägliche Unreinheiten der Haut können mit den Gesichtsreinigungsbürsten sehr gut beseitigt werden. Schwieriger wird es jedoch bei hormonell bedingten Hautunreinheiten. Aber auch bei diesen Hautunreinheiten unterstützt eine Gesichtsreinigungsbürste die tägliche Reinigung des Gesichts und trägt zur Klärung des Hautbildes bei.

Verbesserte  Durchblutung der Gesichtshaut dank einer Gesichtsreinigungsbürste

Durch die Vibrationen der Bürsten wird die Durchblutung der Haut gefördert, die Haut wird viel rosiger und sieht deutlich jünger und frischer aus. Selbstverständlich sollte die Bürste regelmäßig angewendet werden, damit der Effekt auch wirklich sichtbar ist. Da die Vibrationen der Gesichtsreinigungsbürste zusätzlich die Haut massieren, wird der gewünschte Erfolg viel eher erreicht als ohne die Bürste. Besonders Menschen mit fettiger und unreiner Haut bekommen so ein viel rosigeres Hautbild, da bei gereinigten Hautporen die Durchblutung ebenfalls deutlich verbessert wird. Wunder kann eine Gesichtsreinigungsbürste allerdings nicht ermöglichen. Eine Gesichtsreinigungsbürste ist eine gute Unterstützung der täglichen Hautpflege, aber nur, wenn sie richtig angewendet wird.

Tipps zum Kauf einer Gesichtsbürste

Eine Bürste zum Reinigen des Gesichtes kauft man nicht jeden Tag. Deshalb ist es anzuraten, sich mit der Qualität zu beschäftigen und ein Exemplar zu kaufen, welches hohen Anforderungen gerecht wird.

Welche Qualitätsmerkmale sind zu berücksichtigen?

Zunächst geht es um die Entscheidung, ob es eine mechanische oder eine elektrische Gesichtsreinigungsbürste sein soll. Bei den Mechanischen spielt der Bürstenkopf eine große Rolle. Sind die Borsten aus Kunststoff hergestellt, sind die Bürsten zwar preiswerter, aber die Qualität lässt zu wünschen übrig, weil die Borsten für die Haut des Gesichtes eigentlich zu hart sind. Daraus folgen Hautreizungen.

Besser: Naturbürsten aus Holz, die mit Echthaarborsten bestückt sind. Diese sind weich und schonen die Haut. Auch nach längerem Benutzen sind diese Borsten weich und angenehm auf der Haut.

Bei den elektrischen Gesichtsbürsten sollten Sie auf alle Fälle darauf achten, dass sie das Qualitätssiegel CE tragen. Außerdem sollten möglichst viele Testberichte gelesen werden, denn diese geben Aufschluss über die Qualität und die Nutzungsdauer. Außerdem wichtig: welche und wie viele Bürstenaufsätze sind im Lieferumfang enthalten? Wie lange wird auf das Gerät Garantie gewährt? Für welchen Hauttyp ist dieses Modell geeignet und ist dieses für mich ideal? Außerdem sollte die Bürste verschiedene Geschwindigkeitsstufen haben und wasserfest sein. Sehr komfortabel auch: gibt die Bürste ein akustisches Signal ab, wenn die Hautpartie gewechselt werden soll, bzw. die Bürste auf eine andere Partie gewechselt werden muss. Kann die Bürste mit Akku betrieben werden?

Welche elektrische Bürste ist ideal?

Außerdem gibt es bei den elektrischen Bürsten verschiedene Modellvarianten, wie zum Beispiel: rotierende, oszillierende oder vibrierende Bürstenköpfe. Bei normaler oder nicht empfindlicher Haut sollte man zu rotierenden oder vibrierenden Bürstenköpfen greifen. Ist die Haut eher sensibel, ist die Ultraschallbürste mit oszillierendem Bürstenkopf besser geeignet. Denn die sanfte und schnelle Schwingung sorgt dafür, dass die Haut schonend bearbeitet wird. Den Aufsatz muss man – ähnlich einer Zahnbürste- wechseln. Empfohlen wird aller drei Monate. Idealerweise kann man beim Hersteller Bürstenköpfe nachkaufen.

Guten Elektrobürsten kosten ab ca. 60 Euro. Greift man zu einer Ultraschallbürste, sollte mit 80 bis 110 Euro gerechnet werden. Dabei sehen Sie schon einen Unterschied, der ins Gewicht fällt, denn mechanische Bürsten sind ab ca. 5 Euro erhältlich.

Zu welcher Bürste man greift, ist eine Frage des Budgets und der Vorliebe für die Hautpflege. Sowohl manuelle als auch elektrische Bürsten haben ihre Vorteile, und jeder Benutzer sollte probieren, womit der am besten zurechtkommt oder was seiner Haut am besten tut. Man kann bei der Kaufentscheidung lediglich beachten, welcher Hauttyp angegeben ist, und ob dies zu den eigenen Gegebenheiten passt. Im Zweifel, vor allem bei unklaren Hautkrankheiten, sollte man mit dem Dermatologen oder dem Kosmetiker sprechen, welche Bürsten er empfiehlt oder ob er prinzipiell vom Gebrauch abrät. Letztlich bleibt jedoch nur das Ausprobieren.

So wirkt die Gesichtsreinigungsbürste

Die Gesichtsbürste soll gleich mehrere Vorteile haben: sie sorgt für eine rosige und gut durchblutete Haut und reinigt diese in tiefer liegenden Hautschichten wie ein Peeling. Bei richtiger Anwendung der Gesichtsreinigungsbürste werden sichtbare Ergebnisse erzielt. Durch die zusätzliche Verwendung von Reinigungsmilch- oder Mitteln kann das Ergebnis noch deutlich verbessert werden.

Gesichtsreinigungsbürste im Einsatz

Gesichtsreinigungsbürste im Einsatz

Die Anwendung

Nachdem das Gesicht angefeuchtet und mit dem Reinigungsmittel eingerieben ist, wird die Bürste eingeschaltet und mit kreisförmigen Bewegungen eingesetzt. Allerdings soll dabei nicht zu hoher Druck aufgebaut werden. Durch die Massage wird die Durchblutung gefördert, was auch zu sehen ist. Alte Hautpartikel werden entfernt, Schuppen, Schmutz und Make-up-Reste werden dabei mit weggenommen. So wird die Spannkraft der Haut spürbar verbessert. Ein junges und frisches Aussehen ist die Folge. Durch die Tiefenreinigung wird zudem die Aufnahme von Feuchtigkeit verbessert, sodass die Haut elastisch bleibt.

Gute Qualität

Damit die gewünschten Ergebnisse erzielt werden, sollten Sie eine gute Gesichtsreinigungsbürste aus Naturhaar wählen. Diese sind deutlich weicher als künstlich Hergestellte, und schützen die Haut vor Irritationen und Rötungen, die durch die härteren Borsten leichter entstehen können.

Ein noch besseres Ergebnis erzielt die elektrische Gesichtsbürste mit Ultraschall. Sie arbeitet effektiver und kann sich pro Sekunde ungefähr 300 mal drehen. Durch die verschiedenen Aufsätze für die Bürsten sind sie sowohl für´s Peeling als auch für die Pflege optimal geeignet. Die Pflegezusätze dringen durch Rotation zumeist besser in die Haut ein. So entsteht ein Nebeneffekt, der die Hautporen verkleinert und damit zu einem gesunderen Teint verhilft. Ideal sind diese Bürsten auch für fettige Haut, da Talkrückstände entfernt werden können. Bei regelmäßiger Anwendung sorgt die Gesichtsbürste daher für eine glatte Haut mit weniger Unreinheiten und weniger Falten.

Die spürbare Glätte der Haut sowie deren Straffheit und gründliche Reinigung sind dermatologisch nachweisbar. Ein gesundes und junges Hautbild ist die Folge. Die Tiefenreinigung, die man sieht – dank der Gesichtsreinigungsbürsten ist dies kein Problem mehr. Die täglichen Umweltbelastungen und die Luftverschmutzung können damit der Haut nichts mehr anhaben. Zudem sollten Sie unbedingt diesen Gesichtsreinigungsbürste Test lesen.

Wichtig: nicht nur eine gute Bürste, sondern auch das richtige Reinigungsmittel

Die verschiedenen Hauttypen erfordern verschiedene Reinigungsmittel. Daher sollten Sie beim Kauf unbedingt eine Beratung in Anspruch nehmen oder sich mit Hautarzt und/oder Kosmetiker beraten. Gut verträgliche Produkte mit hoher Wirkung müssen auf den Hauttyp optimal abgestimmt werden. Waschcremes sind zum Beispiel bei fettiger Haut ideal. Bei empfindlicher Haut empfiehlt sich Naturkosmetik ohne zusätzliche Konservierungsstoffe. Reinigungsmilch mit rückfettenden Stoffen ist bei trockener Haut das Richtige.

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Vorteil der elektrischen Bürsten sind die gleichmäßige Massage sowie ein akustisches Signal, welches anzeigt, wann die massierte Hautpartie gewechselt werden sollte.

Eventuell ist bei der Neuanwendung einer solchen Bürste samt Reinigungsmittel ein wenig Ausprobieren angebracht. Denn wie die verschiedenen Mittel wirken, kann nicht vorhergesagt werden, wenn zum Beispiel die Gesichtshaut gemischt ist. Daher: immer erst ein wenig auftragen und ausprobieren!

Die Gesichtsbürste – bei richtiger Anwendung ein Stück Wohlfühloase

Gesichtsbürsten – egal welcher Ausführung- helfen uns, das Gesicht zu pflegen und uns wohl zu fühlen. Doch ein paar Grundregeln sollte man beachten, damit sich die Haut gepflegt und nicht strapaziert fühlt.

Reinigung wird nicht ersetzt

Die Gesichtsbürste ist nicht für die grobe Reinigung von Kosmetik gedacht. Make up sollte vor dem Einsatz entfernt werden. Allerdings ist es ideal, wenn die Haut vor der Benutzung der Bürste nicht vollkommen abgetrocknet wird.

Vorm Einsatz der Bürste sollte auf den Bürstenkopf eine spezielle Creme aufgetragen werden. Diese ist im Fachhandel erhältlich und eventuell beim Kauf der Bürste als Probepackung beigelegt. Die Drogeriemärkte bieten eine große Auswahl an; manche schwören dabei auf Gels, anderen Kundinnen ist die cremeartige Konsistenz lieber.

Die richtige Einstellung

Beim Kauf einer hochwertigen Gesichtsbürste stellt sich schnell heraus, dass diese über verschiedene Stufen verfügt. Die Rotation kann eingestellt werden und die Geschwindigkeit. Stellen Sie diese so ein, dass ihnen die Benutzung angenehm ist und nicht zu fest drückt. Überhaupt darf mit dem Gerät nicht zu sehr aufgedrückt werden. Spätestens nach einer Minute sollte die Hautpartie geändert werden, also die Bürste ein weiteres Hautstück „bearbeiten“. Sonst wird die Haut zu sehr gereizt und reagiert unter Umständen mit Reizungen und Irritationen.

Aussparen einiger Hautpartien

Ein paar Hautpartien des Gesichtes sind besonders empfindlich und sollte mit der Bürste nicht bearbeitet werden. So die unmittelbare Umgebung der Augen sowie die Lippen. Hier ist die intensive Wirkung der Bürste eher nicht zu empfehlen. Sollten Sie feststellen, dass auch andere Partien empfindsam reagieren, sollten Sie diese in Zukunft ebenfalls aussparen.

Nach der Benutzung

Nach Ende der Benutzung waschen Sie das Gesicht mit klarem, lauwarmen Wasser ab. Die Temperatur spielt dabei eine wesentliche Rolle, damit die Haut nicht zu sehr gereizt wird (heißes Wasser) oder Rückstände der Creme bleiben (kaltes Wasser). Unmittelbar danach ist für die Haut eine Regeneration empfehlenswert, also weder Eincremen noch sonstige Pflegemaßnahmen. Die Haut soll in Ruhe trocknen und Luft abbekommen.

Auch die Bürste braucht nun ein wenig Pflege – sie muss gründlich gereinigt werden und trocknen.

Nach mehrmaligen Behandeln mit der Gesichtsbürste sollte die Haut deutlich gepflegter aussehen und das Hautbild verbessert sein.

Von der Benutzung abraten würde man …

… Experten raten von der Benutzung der Gesichtsbürste ab, wenn die Haut ohnehin sensibel und allergisch reagiert. Zwar gibt es laut Herstellerangaben für jeden Hauttyp die passende Gesichtsbürste, aber bei Ausschlag, Pusteln oder Pickeln raten wir von der Benutzung ab. Denn die Bakterien und Keime, die in solchen Ausschlag-Regionen vorhanden sind, werden damit über die gesamte Hautpartie verteilt. Vor allem auch bei Allergien ist von der Behandlung mit der Bürste abzusehen, da die Haut dann dauerhaften Schaden nehmen kann. Sollte die allergische oder unangenehme Reaktion auftreten, nachdem die Bürste benutzt wurde, sehen Sie lieber von einer Wiederholung der Anwendung ab. Nach dem Abklingen der Reizung muss geklärt werden, woher diese kam und was dafür verantwortlich gewesen ist.