Manuelle oder elektrische Gesichtsbürsten?

Gesichtsbürsten sind manuell und elektrisch erhältlich. Sie werden in beiden Ausführungen von Kosmetikerinnen benutzt, und dienen der professionellen Hauptpflege. Doch immer mehr Frauen greifen auch zu Hause nach der Gesichtsbürste, um die Haut zu reinigen und zu pflegen. Dabei taucht die Frage auf, ob diese elektrisch sein soll oder lieber manuell bedient wird.

Der Nutzen der Gesichtsbürste

Die Bürsten reinigen die Haut und entfernen alle alten Haut- sowie Schmutzpartikel. Außerdem sorgen sie durch die kreisförmigen Bewegungen für eine optimale Durchblutung, die man durch einen angenehmen Teint sieht. Schließlich sorgen die weichen und doch kräftigen Bürsten auch für ein angenehmes Frischegefühl. Regelmäßig angewendet, stellt sich ein besseres Hautbild ein sowie die Verjüngung der Haut.

Manuell vs. Elektrisch

Ob manuell oder elektrisch – es gibt für beides Argumente. Die elektrische Gesichtsbürste gilt als effektiver als die Manuelle. Für normale Hauttypen würden wir eine Elektrogesichtsbürste empfehlen. Die elektrischen Bürsten teilen sich noch einmal in solche mit, und solche ohne Ultraschall. Gesichtsbürsten ohne Ultraschall fahren kreisförmig über die Haut und sorgen damit für die Säuberung und Pflege. Unterstützend wird das Gesicht angefeuchtet und eine Reinigungsmilch aufgetragen. Die Handhabung gilt als schneller und gründlicher als bei Handbürsten.

Die Bürsten mit Ultraschall-Technologie können mit einer höheren Schwingung punkten. Sie verkleinern zudem die Poren und sorgen für eine geringere Faltenbildung. Außerdem können die Ultraschall-Bürsten einer ölig-fettigen Haut entgegenwirken.

Aufgrund des besseren Wirkungsgrades elektrischer Bürsten ist es ausreichend, wenn diese zwei-bis dreimal wöchentlich benutzt werden. Ist die Haut sehr unrein und fettig, kann der Einsatz der Ultraschallbürste täglich empfohlen werden.

Lieber nicht elektrisch …

Aufgrund der anderen Wirkungsweise sollten die elektrischen Bürsten in einigen Fällen nicht zum Einsatz kommen. Das kann zum Beispiel bei Akne sein oder Dermatitis sowie anderen Hautkrankheiten. Hier fragen Sie am besten Ihren Hautarzt oder Kosmetiker. Denn in diesen Fallen kann die elektrische Bürste die Haut überstrapazieren. Die Folge sind Pickel und Rötungen sowie Irritationen. Außerdem nachteilig kann sein, dass der Inhalt der Pickel in Form von Bakterien über das Gesicht verteilt wird, und somit die Hautkrankheit verschlimmert.

Die elektrischen Bürsten können als sehr gut eingeschätzt werden, solange die Haut gesund ist und damit sparsam umgegangen wird. Eine übermäßige Strapaze der Haut sollte auf jeden Fall verhindert werden. Bein normaler bis fettiger Haut ist der Einsatz durchaus zu empfehlen. Allerdings gilt wie bei den Pflegeprodukten: es sollte ausprobiert werden, wie die Gesichtshaut darauf reagiert, und bei Verschlimmerung muss man darauf lieber verzichten. Dann ist eine vorsichtige Anwendung einer manuellen Bürste besser, zumal man damit gereizte Partien besonders gut aussparen kann. Die Ergebnisse, besonders im Bezug auf die Reinigung, sind damit zwar nicht ganz so gut, aber dafür werden auch kranke Hautpartien geschont. Ist nur eine ganz bestimmte Gesichtspartie von der Krankheit befallen, kann auch mit der elektrischen Bürste ganz vorsichtig darum herum gebürstet werden.