Die Gesichtsbürste – bei richtiger Anwendung ein Stück Wohlfühloase

Gesichtsbürsten – egal welcher Ausführung- helfen uns, das Gesicht zu pflegen und uns wohl zu fühlen. Doch ein paar Grundregeln sollte man beachten, damit sich die Haut gepflegt und nicht strapaziert fühlt.

Reinigung wird nicht ersetzt

Die Gesichtsbürste ist nicht für die grobe Reinigung von Kosmetik gedacht. Make up sollte vor dem Einsatz entfernt werden. Allerdings ist es ideal, wenn die Haut vor der Benutzung der Bürste nicht vollkommen abgetrocknet wird.

Vorm Einsatz der Bürste sollte auf den Bürstenkopf eine spezielle Creme aufgetragen werden. Diese ist im Fachhandel erhältlich und eventuell beim Kauf der Bürste als Probepackung beigelegt. Die Drogeriemärkte bieten eine große Auswahl an; manche schwören dabei auf Gels, anderen Kundinnen ist die cremeartige Konsistenz lieber.

Die richtige Einstellung

Beim Kauf einer hochwertigen Gesichtsbürste stellt sich schnell heraus, dass diese über verschiedene Stufen verfügt. Die Rotation kann eingestellt werden und die Geschwindigkeit. Stellen Sie diese so ein, dass ihnen die Benutzung angenehm ist und nicht zu fest drückt. Überhaupt darf mit dem Gerät nicht zu sehr aufgedrückt werden. Spätestens nach einer Minute sollte die Hautpartie geändert werden, also die Bürste ein weiteres Hautstück „bearbeiten“. Sonst wird die Haut zu sehr gereizt und reagiert unter Umständen mit Reizungen und Irritationen.

Aussparen einiger Hautpartien

Ein paar Hautpartien des Gesichtes sind besonders empfindlich und sollte mit der Bürste nicht bearbeitet werden. So die unmittelbare Umgebung der Augen sowie die Lippen. Hier ist die intensive Wirkung der Bürste eher nicht zu empfehlen. Sollten Sie feststellen, dass auch andere Partien empfindsam reagieren, sollten Sie diese in Zukunft ebenfalls aussparen.

Nach der Benutzung

Nach Ende der Benutzung waschen Sie das Gesicht mit klarem, lauwarmen Wasser ab. Die Temperatur spielt dabei eine wesentliche Rolle, damit die Haut nicht zu sehr gereizt wird (heißes Wasser) oder Rückstände der Creme bleiben (kaltes Wasser). Unmittelbar danach ist für die Haut eine Regeneration empfehlenswert, also weder Eincremen noch sonstige Pflegemaßnahmen. Die Haut soll in Ruhe trocknen und Luft abbekommen.

Auch die Bürste braucht nun ein wenig Pflege – sie muss gründlich gereinigt werden und trocknen.

Nach mehrmaligen Behandeln mit der Gesichtsbürste sollte die Haut deutlich gepflegter aussehen und das Hautbild verbessert sein.

Von der Benutzung abraten würde man …

… Experten raten von der Benutzung der Gesichtsbürste ab, wenn die Haut ohnehin sensibel und allergisch reagiert. Zwar gibt es laut Herstellerangaben für jeden Hauttyp die passende Gesichtsbürste, aber bei Ausschlag, Pusteln oder Pickeln raten wir von der Benutzung ab. Denn die Bakterien und Keime, die in solchen Ausschlag-Regionen vorhanden sind, werden damit über die gesamte Hautpartie verteilt. Vor allem auch bei Allergien ist von der Behandlung mit der Bürste abzusehen, da die Haut dann dauerhaften Schaden nehmen kann. Sollte die allergische oder unangenehme Reaktion auftreten, nachdem die Bürste benutzt wurde, sehen Sie lieber von einer Wiederholung der Anwendung ab. Nach dem Abklingen der Reizung muss geklärt werden, woher diese kam und was dafür verantwortlich gewesen ist.